Regensburg hat gewählt
Eine erste Einschätzung und ein Ausblick auf die Stichwahl und die Koalitionsbildung
Das große Rennen ins Rathaus war weniger spektakulär als erwartet. Die CSU lief bei der Oberbürgermeisterwahl und der Stadtratswahl als erste ins Ziel. Doch der eigentliche Krimi spielte sich hinter ihr ab: nicht der erwartete Dreikampf, sondern ein knappes Duell zwischen SPD und Grünen um Platz zwei. Wie hat Regensburg gewählt? Was sagen die Ergebnisse über diesen Wahlkampf? Und was kommt in der Stichwahl und bei der Koalitionsbildung auf uns zu?
Die Dominanz der CSU
Welche Themen haben diese Wahl geprägt? Schaut man auf die mediale Aufmerksamkeit: Bahnhofsvorplatz, Maximilianstraße, Galeria Kaufhof. Dazu die geplante Sperrung der Georg-Herbst-Straße in der Margaretenau und der massive Widerstand der Anwohner. Das Paradoxe: Normalerweise setzen Herausforderer die Triggerthemen, die eine Wahl emotionalisieren. In diesem Wahlkampf tat das die Favoritin selbst — Astrid Freudenstein.
Hinter diesen Einzelthemen steckte eine klare Botschaft: Die bisherige Stadtspitze hat die kleinen Probleme des Alltags nicht im Blick. Ihr politisches Handwerk stimmt nicht. Salopp: Die können es einfach nicht. Oder positiv gewendet: Regensburg kann mehr. Dieses Gefühl abzuholen und zu kanalisieren hat für die CSU gereicht.
Freudenstein war unbestrittene Favoritin. In meinen Interviews mit den OB-Kandidaten und in der Stadtgesellschaft war nie die Frage, ob sie in die Stichwahl kommt — sondern nur, gegen wen.
Im Stadtrat hält die CSU ihre 13 Sitze. Bei der OB-Wahl legte Freudenstein um 8 Prozentpunkte zu und kam auf 37,5%. Dieser starke Anstieg speist sich auch daraus, dass sie als 2. Bürgermeisterin die bekannteste Kandidatin war und ein Stück weit die Rolle ausfüllte, die der Verzicht von Gertrud Maltz-Schwarzfischer hinterlassen hatte. Freudenstein steht glaubhaft dafür, einiges anders machen zu wollen und profitiert gleichzeitig davon, dass viele Wähler das wählen, was ihnen Sicherheit und personelle Kontinuität verspricht.
Ist 37,5% ein gutes Ergebnis? 30% galten als Etappenmarke, 35% nannten mir mehrere Beobachter im Vorfeld als realistisches Potenzial. 37,5% ist damit ein gutes Ergebnis. Ob es für den Sieg in der Stichwahl reicht — dazu später mehr.
Die Grünen: Rekordergebnis und trotzdem enttäuscht
2020 feierten die Grünen in Regensburg einen Erdrutschsieg. Das war kein reines Regensburger Phänomen, sondern dem bayernweiten Aufschwung der Partei geschuldet. Seither blieben ihre Ergebnisse konstant hoch: 22,9% bei der Bundestagswahl 2021, 26,3% bei der Landtagswahl 2023, 19,3% bei der Europawahl 2024, 19,7% bei der Bundestagswahl 2025. Die Frage lautete also: Waren die 14,4% bei der OB-Wahl 2020 das Maximum bei einer Oberbürgermeisterwahl — oder lassen sich bei der Kommunalwahl Ergebnisse jenseits der 20% einlösen?
Am Ende stehen neun Sitze im Stadtrat, zwei weniger als 2020, und 18,9% bei der OB-Wahl. 137 Stimmen fehlten für die Stichwahl. Ein differenziertes Bild:
Die Grünen waren in dieser Stadtratsperiode mit guten Voraussetzungen gesegnet. Vier Jahre lang regierte Regensburg die konservativste Koalition, die der Stadtrat bilden konnte. Als mit Abstand stärkste Oppositionskraft hätten die Grünen die in sich gespaltene Koalition vor sich her treiben und eine alternative, zukunftsgerichtete Erzählung aufbauen können. Das gelang ihnen in Teilen, aber nicht vollständig. Viele der neuen Stadträte mussten offenbar erst ihre Rolle in diesem Kommunalparlament finden.
Nach dem Koalitionsbruch im Mai 2024 wären die Grünen die logische Kraft gewesen, die sagen kann: Ihr habt es nicht hingekriegt & jetzt kommen wir und führen zurück zu einer sachorientierten Politik. Auch diese Erzählung trug nur bedingt, weil die Grünen etwa beim Parkhaus am Unteren Wörth oder der Sallerner Regenbrücke den gemeinsamen Nenner mit der Oberbürgermeisterin aufkündigten. Für die Kernklientel, die in Regensburg bei 15 bis 20 Prozent liegt, mag das funktioniert haben. Für breitere Wählerschichten war dieser Stil kaum attraktiv. Die starken Ergebnisse von Volt und vor allem der Linkspartei haben ihr übriges getan.
Eine Professionalisierung der Grünen und eine Stabilisierung nach den Umbrüchen von 2019 war in diesem Wahlkampf dennoch spürbar. Mit weiterhin der zweitgrößten Stadtratsfraktion haben sie eine solide Ausgangsbasis für die kommenden Jahre.
Brücke: Die große Wahlverliererin
Was holt die Brücke bei dieser Wahl? Das war eine der interessantesten Fragen vor dem Wahltag. Profitiert sie davon, als harte, aber konstruktive Kraft im Stadtrat agiert zu haben? Ist der Name Wolbergs Last oder Antrieb?
Ich gebe es offen zu: Ich habe mich bei der Brücke komplett verschätzt — OB: 15,9%, Stadtrat: 6 Sitze. Stattdessen endete der Abend im Desaster. Thomas Thurow holte bei der OB-Wahl (6,4%) knapp ein Drittel der Stimmen, die Joachim Wolbergs 2020 errang. Im Stadtrat zieht die Brücke mit vier statt sechs Mandaten ein — und die Fraktion besteht ausschließlich aus Männern.
Woran lag es? Viele verweisen auf die fehlende Bekanntheit von Thurow. Ich widerspreche dem in Teilen. Thurow steuerte 7,27% zum Stadtratsergebnis bei — kaum weniger als Wolbergs 2020 (7,33%) und mehr als die OB-Kandidaten der anderen drei Favoriten: Freudenstein 4,36%, Burger 6,93%, Helene Sigloch 5,14%. Das trotz einer durchaus starken Stadtratsliste.
Ausschlaggebender war etwas anderes: Die Brücke blieb mit ihrem konstruktiven Stil im Stadtrat so grau wie ihre Parteifarbe — und schaffte es weder optisch noch im Wahlkampf, das abzulegen. Sie hat den Menschen nicht vermittelt, warum es sie in der Zuspitzung zwischen den großen Parteien noch braucht. Dieser defensive, mutlose Wahlkampf strahlte auf den Kandidaten ab. Thurow fand im Duell zwischen Freudenstein, Burger und Sigloch kaum seinen Platz. Und damit kommen wir doch auf die Bekanntheit zurück: Im Wahlkampf muss Sichtbarkeit aktiv aufgebaut werden. Das gelang dem Wahlverein und seinem Kandidaten nur begrenzt.
SPD: Totgesagte leben länger?
Spielt der langjährige Stadtrat Thomas Burger auf Augenhöhe mit Astrid Freudenstein oder geht die SPD zwischen CSU und Grünen komplett unter? Beides ist nicht eingetreten. Burger schaffte knapp den Einzug in die Stichwahl. 19,1% sind das schlechteste SPD-Ergebnis bei einer OB-Wahl in Regensburg. Aber: Burger lag 6,9 Prozentpunkte über dem Stadtratsergebnis seiner Partei. Er hat mit seiner Person zusätzliche Stimmen mobilisiert und kam nicht weit von dem Ergebnis in die Ziellinie, das Maltz-Schwarzfischer 2020 einfuhr.
Burger versuchte eine vorsichtige Abgrenzung von der Parteifreundin im Rathaus, um der gefühlten Wechselstimmung zu trotzen. Ein markanter Auftritt im Straßenbild und klare Botschaften — die allerdings selten mit greifbaren Inhalten gefüllt waren — haben geholfen.
Im Stadtrat hält die SPD ihre sechs Sitze. Das ursprünglich ausgegebene Ziel von mindestens zehn Sitzen wurde deutlich verfehlt, aber der Abwärtstrend ist gestoppt. Wenn Burger die Stichwahl gewinnt, wird das Bilden einer Koalition mit klarer SPD-Handschrift mit dieser Ausgangsbasis eine große Herausforderung.
Linkspartei: Auferstanden aus Ruinen
7,2% bei der Stadtratswahl, vier Sitze, historisch stärkstes Ergebnis in Regensburg. Die Linke ist zurück — mit einer jungen Fraktion. Sie war bei Haustürgesprächen präsent, führte einen pointierten Wahlkampf und hatte mit Sebastian Wanner ein junges Gesicht, das konstruktiv auftrat und zu vielen Themen sprachfähig war. Bei der OB-Wahl reichte es nur für 3,8% — das dürfte zu einem guten Teil auf Leihstimmen an SPD und Grüne zurückgehen.
Was die Kampagne von anderen unterschied: eine klare thematische Fokussierung auf Wohnen und ein bezahlbares Regensburg. Dazu profitierte die Linkspartei vom bundesweiten Rückenwind und vielen neuen Mitgliedern, die im Wahlkampf unterwegs waren.
Die Bewährungsprobe kommt jetzt. Wird die Linkspartei im Stadtrat konstruktiv und verbindlich agieren und möglicherweise einem SPD-Oberbürgermeister zu Mehrheiten links der Mitte verhelfen? Oder begreift sie das Kommunalparlament nur als verlängerten Arm einer Bewegung und geht damit in einer Stadt wie Regensburg unter?
AfD: Sichtbarkeit ist nicht immer alles
Haben Sie die AfD in diesem Wahlkampf wahrgenommen? Vermutlich nicht. Kein markanter Auftritt im Straßenbild, keine Debatte, die sie gesetzt hätten, keine Kandidatin und kein Kandidat, der stadtgesellschaftlich präsent war. Und trotzdem: Die AfD steigert ihre Sitze im Stadtrat — von zwei auf fünf.
Das ist das AfD-Phänomen. Sie braucht keinen lokalen Wahlkampf, um ihr Potenzial abzurufen. Ihre Wähler entscheiden sich nicht aufgrund von Plakaten oder Auftritten bei Podiumsdiskussionen. Sie wählen aus einer grundsätzlichen Haltung heraus — einer Ablehnung des politischen Establishments, einer Unzufriedenheit, die weit über kommunale Themen hinausgeht. Diese Stimmung entsteht nicht in Regensburg. Sie kommt von außen, setzt sich aber lokal fest.
Fünf Sitze im Stadtrat bedeuten: Die AfD ist künftig in jeder relevanten Debatte präsent, kann Anträge stellen, kann stören, kann Themen setzen. Eine Koalitionsoption ist sie für keine der anderen Fraktionen. Aber sie verändert die Dynamik im Saal. Schon allein durch ihre bloße Anwesenheit.
Ein bunter Stadtrat
Der neue Stadtrat ist vielfältig. Ein Schnelldurchlauf:
Freie Wähler: Generationenwechsel hinbekommen. Die Erfolgsstory vom Land in die Stadt zu tragen gelingt ihnen aber weiterhin nicht.
ÖDP: Einen Sitz verloren. Klimapolitik setzen auch Grüne und Linkspartei, Wachstumskritik ist in Zeiten der Priorisierung und wirtschaftlichen Stagnation kein Gewinnerthema. Der Zugang zu jungen Wählern fehlt.
FDP: Horst Meierhofer gilt bei denjenigen, die sich täglich mit Kommunalpolitik beschäftigen, als geschätzt. Die FDP leidet aber am bundesweiten Standing der Partei — und das lässt sich lokal kaum kompensieren.
Die PARTEI: Im Wahlkampf nicht sichtbar, auch nicht sechs Jahre im Stadtrat. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
CSB: Bietet im Regensburger Parteienspektrum keinen erkennbaren Mehrwert gegenüber den vorhandenen Angeboten.
Ribisl: Jakob Friedl wird für seine umtriebige Stadtratsarbeit und seinen Einsatz im Stadtosten belohnt. Aber: 27,62% des Ribisl-Stadtratsergebnisses gehen auf ihn allein zurück. Das ist eine One-Man-Show.
Volt: Zwei Sitze aus dem Stand.
Zukunft: Am Anfang eine gute Idee zur Stimmenmaximierung der CSU. Am Ende hat das Konstrukt der CSU selbst einen Sitz im Stadtrat gekostet und zieht mit keinem Stadtrat ein.
Stichwahl: Freudenstein gegen Burger
Wer führt Regensburg in den nächsten sechs Jahren? Die Antwort gibt der 22. März. Bis dahin erleben wir einen Lagerwahlkampf.
Auf den ersten Blick spricht vieles für Freudenstein: Sie hat im ersten Wahlgang fast die doppelte Stimmenzahl von Burger geholt. Für Burger spricht: Die Regensburger haben im ersten Wahlgang mehrheitlich progressive Parteien gewählt — 54,1 Prozent.1
Was lässt sich aus dieser Wahl und der Stichwahl 2020 ableiten?
Der Abstand zwischen Freudenstein und der SPD war vor sechs Jahren deutlich geringer (2020: 7,3 Prozentpunkte, 2026: 18,4 Prozentpunkte). Das liefert der CSU diesmal eine bessere Ausgangsbasis. 2020 wählten ebenfalls mehrheitlich progressive Parteien im ersten Wahlgang (61,8%) — die SPD gewann die Stichwahl trotzdem nur mit 50,7%.
Ein weiterer Faktor: Alle Parteien, die sich 2020 für Maltz-Schwarzfischer ausgesprochen hatten, landeten anschließend in der Opposition. Das wird die Mobilisierungsbereitschaft diesmal nicht steigern. Hinzu kommt, dass 2020 die SPD mit der 2. Bürgermeisterin ins Rennen ging — der gefühlten Amtsinhaberin, weil Maltz-Schwarzfischer die Amtsgeschäfte für den suspendierten Wolbergs übernommen hatte. Diesmal ist es Freudenstein, die den Amtsbonus trägt.
Zur Wahlbeteiligung: 2020 war sie bei der Stichwahl höher als im ersten Wahlgang — ein Sondereffekt der Corona-Pandemie, weil allen Wählern automatisch Briefwahlunterlagen zugeschickt wurden. Das fällt diesmal weg. Die Hürde der Wahlteilnahme steigt wieder. Freudenstein war zudem sechs Jahre im Rampenlicht der Stadtpolitik — das macht auch negative Aspekte sichtbarer als 2020.
Diese Anhaltspunkte zeigen klar in eine Richtung: Freudenstein ist die Favoritin. Aber der entscheidende Hebel bleibt: Wer bringt mehr Unterstützer an die Urne? Das beste Ergebnis im ersten Wahlgang nützt Freudenstein nichts, wenn ihre Wähler die Stichwahl für gelaufen halten und sich an einem schönen Märzsonntag etwas Besseres vorstellen können, als wählen zu gehen. Burger muss gleichzeitig mehr als 30 Prozent der Wähler anderer Parteien mobilisieren. An dieser Frage entscheidet sich die Stichwahl.
Mehrheiten im kommenden Stadtrat
Nach der Stichwahl braucht der neue Oberbürgermeister oder die neue Oberbürgermeisterin stabile Mehrheiten. Ein Blick auf die Ausgangslage: Auf der konservativ-wirtschaftsliberalen Seite gibt es keine Mehrheit. Auf der progressiven Seite nur unter Überwindung großer Hürden.
Die einzige Drei-Parteien-Koalition mit Mehrheit ist CSU, Grüne und SPD (28 Sitze). Die Grünen haben diese Option 2020 grundsätzlich abgelehnt. Ob sich das sechs Jahre später geändert hat, bleibt offen. Im Falle eines Freudenstein-Siegs würde der CSU als stärkster Kraft zusätzlich die Position des 2. Bürgermeisters zustehen — für die SPD fiele kein Bürgermeisterposten ab. Inhaltlich wären vor allem in der Verkehrspolitik große Differenzen zwischen CSU und Grünen zu überbrücken.
Die gescheiterte Koalition der letzten Periode aus CSU, SPD, Freie Wähler, FDP und CSB hat durch den Nicht-Einzug von Christian Janele und den Verlust eines FDP-Sitzes keine Mehrheit mehr (23 Sitze). Mit Volt käme sie auf eine Mehrheit von einer Stimme — realistisch ist das nicht.
Bei einem Sieg von Thomas Burger sind zwei Koalitionen im Mitte-Links-Spektrum ohne die CSU denkbar. Grüne, SPD und Volt haben große inhaltliche Schnittmengen, kommen gemeinsam aber nur auf 17 Sitze und brauchen acht weitere Stimmen aus dem Angebot von Brücke (4), Linke (4), Freie Wähler (3), ÖDP (2), FDP (1) und Ribisl (1).
✅ Grüne, SPD, Brücke, Freie Wähler, Volt, FDP — 25 Sitze. Eine pragmatische Koalition mit einer Stimme Mehrheit. Allerdings dürften Teile der Brücke wenig Interesse daran haben, unter einem Oberbürgermeister Burger zu regieren. Ein Bürgermeisteramt für die Brücke wäre aber eine attraktive Perspektive für die nächste Wahl.
❌ Grüne, SPD, Linke, Volt, Ribisl — 22 Sitze. Keine Mehrheit. Mit ÖDP fehlt weiterhin eine Stimme. Mit der Brücke hätte die Koalition zwei Stimmen Mehrheit — aber ob Linke und Ribisl verlässliche Partner einer derart knappen Koalition wären, ist fraglich. Zwischen SPD und Brücke auf der einen, Linke und Ribisl auf der anderen Seite dürfte in zentralen Fragen Dissens bestehen.
Bei einem Sieg von Astrid Freudenstein wäre eine Koalition ohne Brücke und Grüne möglich. CSU, Freie Wähler und FDP haben große Schnittmengen, kommen aber nur auf 17 Sitze und brauchen acht weitere Stimmen aus: Grüne (9), SPD (6), Brücke (4), ÖDP (2), Volt (2).
✅ CSU, SPD, Freie Wähler, Volt, FDP — 25 Sitze. Eine Mehrheit in der Mitte, eine Auflage der letzten Koalition mit Volt statt CSB. Ob SPD-Basis und Volt dafür Sympathien aufbringen, ist fraglich.
✅ CSU, SPD, Brücke, Freie Wähler, FDP — 27 Sitze. Statt Volt wäre hier die Brücke dabei — die aber grundsätzlich keine Koalition mit der CSU anstrebt.
✅ CSU, Grüne, SPD — 28 Sitze. Die einzige schlanke Drei-Parteien-Mehrheit. 2020 von den Grünen abgelehnt. Inhaltlich schwierig, politisch aber die eleganteste Lösung — wenn alle drei wollen.
Zum Abschluss
Im Laufe der Woche erscheint eine neue Podcastfolge mit Stimmen der Parteien zum Wahlausgang und einem Ausblick auf das, was jetzt kommt. Zur Stichwahl folgt eine weitere Folge. Außerdem veröffentliche ich Gespräche mit Martin Kammerer von der IHK und Arno Birkenfelder von den Rengschburger Herzen. Der Podcast läuft weiter — ich freue mich, wenn Sie dabei bleiben und diesen Beitrag und den Podcast teilen.
Progressive Parteien: Grüne, SPD, Brücke, ÖDP, Linke, Die PARTEI, Ribisl, Volt


